SEO (Search Engine Optimization)

Bei der Suchmaschinenoptimierung geht es im Kern darum, die Positionierung einer Website oder eines bestimmten Inhaltes in den Suchmaschinenergebnissen

Google führt immer wieder Updates durch, damit die User weiterhin die für sie passendsten Ergebnisse angezeigt bekommen. Die Updates dienen dazu, die Suchergebnisse vor allem mit Blick auf deren Relevanz zu verbessern.

SEA (Search Engine Advertising)

Beim SEA wird Werbung in Form von Text- oder Bildanzeigen bei Suchmaschinen gebucht und dann an prominenter Stelle in den SERP gezeigt. SEA ist Teil des Online-Marketings und zusammen mit SEO Bestandteil des Suchmaschinenmarketings. SEA soll zum Branding und natürlich zur Werbung dienen, indem es die Klickrate erhöht. SEA zielt direkt auf die Kaufabsicht der User ab und soll folglich die Conversion steigern oder wahlweise zur Anmeldung bei einem Newsletter führen.

SEM (Suchmaschinenmarketing)

Das Suchmaschinenmarketing ist im Wesentlichen die Kombination von SEO und SEA. Beim SEM geht es darum, das Image und die Positionierung einer Marke zu fördern und zu stärken. In der Regel ist das SEM Teil eines gesamten Marketingkonzepts, das sich auch Offpage bzw. jenseits des Internets abspielen kann.

LSI (Latent Semantische Indexierung)

Suchmaschinen werden immer intelligenter. Längst suchen sie nicht mehr bloß nach Keywords sondern längst auch nach regelrechten Wortfeldern. Die LSI sucht innerhalb einer Website nach semantischen Feldern. Die LSI ermittelt, wie viele verwandte Wörter zu einem Keyword in der Website oder einem Dokument verwendet werden. Die Seiten, die das semantische Feld auskosten werden bei der latent semantischen Indexierung folglich besser bewertet als Seiten, die lediglich mit bestimmten Keywords spielen. Beeinflussen lässt sich das Ranking-Ergebnis durch sprachlich abwechslungsreichen Content, der mit Synonymen, Wortfamilien und inhaltlich naheliegenden Worten arbeitet. Wenn die Website sich beispielsweise mit Fußball beschäftigt, rankt diese im LSI besser, wenn sie auch die Wörter Rasen, Spieler oder Stürmer erwähnt – und nicht hundert Mal das Wort Fußball fallen lässt.

LSO (Latent Semantische Optimierung)

Für den LSI haben die großen Suchmaschinen bestimmte Algorithmen programmiert, die Websites speziell auf semantische Zusammenhänge untersuchen. Der Schlüssel zur latent semantischen Optimierung ist das Herausfinden von themenrelevanten Begriffen und Wortkombinationen, die sich eindeutig auf den eigentlichen und damit zentralen Suchbegriff beziehen.

Wording

Ein Wording ist eine Kunden- oder Themenspezifische Sprache, die bestimmte Wörter, Ausdrucksweisen und einen festgelegten Stil umfasst. Dazu gehört unter anderem die Schreibweise des Unternehmens, No-Go-Begriffe wie beispielsweise „flott“ oder „flippig“ oder die Rede von Kernenergie statt Atomkraft. Oft geht es dabei also um die Wahl des Synonyms mit der gewünschten Konnotation. Das Wording ist besonders interessant für das Briefing der Texter und Autoren, die für das Unternehmen Content verfassen.

Social Media

Die sozialen Medien sind das ideale Mittel, um aus Push-Nachrichten und der kommunikativen Einbahnstraße, eine echte Interaktion werden zu lassen. Buzz-Content und andere auf die entsprechenden Plattformen abgestimmte Formate regen die User dazu an, ihre Meinung mitzuteilen, sich zu identifizieren und ihren Freunden und Bekannten davon zu erzählen. Die sozialen Medien sprechen vor allem die Gefühle der User an – deshalb sind sie ein gutes Mittel, um die eigene Marke zu stärken.

Display Marketing

Display Marketing bedient sich in erster Linie der Onlinewerbung über grafische Bildschirmflächen: Bildern, Videos oder Animationen können Teil eines Display Marketings sein. Ganz klassisch gehört dazu die Onlinewerbung mit Grafikbannern. Synonyme für Display Marketing sind das “Display Advertising”, die “Online-„ und die “Bannerwerbung”.

Employer Branding

Das Emplyoer Branding richtet sich anders als im B2B- oder B2C-Bereich nicht an Kunden – sondern an potentielle Arbeitnehmer. Immer mehr Unternehmen erkennen, dass sich Experten nicht nur bei ihnen bewerben, sondern sich das Unternehmen auch bei dem Experten bewirbt. Employer Branding macht das Unternehmen als Marke für Arbeitnehmer attraktiv.

Moodboard

Ein Moodboard ist ein Präsentationsmittel, um dem Kunden das „look and feel“ einer Kampagne zu vermitteln. In der Regel werden dabei auf ein Blatt Papier oder einen Karton Fotos und Bilder aufgeklebt, die eine Stimmung (mood) oder ein Gefühl (feel) bildlich und möglichst plastisch darstellen. Ein solches Moodboard kann natürlich auch digital hergestellt werden, ganz ohne Zeitschriftenschnipsel und Klebestift.

Vertical Network

Es gibt drei Formen von Netzwerken in der Online-Werbung. Das erste ist das Vertical Network. Dabei hat der Anzeigen- bzw. Werbekunde alle Informationen darüber wann, wo und wie seine Werbung platziert wird. In der Regel handelt es sich dabei um ROS-Maßnahmen, die sich auf eine bestimmte Seite beschränken.

Target Network

Diese Netzwerke werten gezielt das Nutzerverhalten aus und bieten darauf zugeschnittene Werbeplatzierung an.

Blind Network

Beim Blind Network ist im Gegensatz zum Vertical Network nicht klar, wann und wo die Werbung platziert wird. Zudem bezieht sich die Bezeichnung Blind Network auf Buchungen von Restkontingenten in Werbenetzwerken. Der Kunde hat dabei keinen direkten Einfluss auf die Position der Platzierungen, sondern bucht immer als Run of Network (RON).

RON (Run of Network)

Auch bei diesem Netzwerk geht es um die Buchung von Werbeplätzen. Dabei beschränkt sich der Werbende nicht auf eine Website, um seine Anzeige zu platzieren – sondern nutzt ein ganzes Netzwerk. Die RON-Methode bietet sich vor allem an, wenn eine besonders hohe Reichweite errzielt werden soll.

ROS (Run of Site)

Im Kontrast zum RON-Methode setzt ROS-Werbung auf die gezielte Platzierung auf einer stimmten Site. Hier geht es den Werbenden um das Zuspitzen einer Zielgruppe, also einem aktiven Targeting.